
Checkliste: dein Geburtsplan nach Kaiserschnitt
Punkt für Punkt, zum Abhaken und Mitnehmen.
Ein Geburtsplan ist kein Vertrag. Er ist ein Gesprächsanfang: Er zeigt deinem Team, was dir wichtig ist, und dir selbst, was du schon geklärt hast. Halte ihn kurz, eine Seite reicht.
Vor der Geburt
- Ich kenne den Grund meines ersten Kaiserschnitts und habe meinen Operationsbericht gelesen.
- Ich weiss, welche Art Uterusschnitt gemacht wurde (in der Regel ein Querschnitt im unteren Bereich der Gebärmutter).
- Ich habe mit meiner Klinik über ihre Haltung zur VBAC gesprochen (Fragenkatalog).
- Ich weiss, ab welcher Woche die Klinik über eine Einleitung oder einen Kaiserschnitt sprechen möchte.
- Meine Begleitperson kennt den Geburtsplan.
Wehenbeginn
- Ich wünsche mir, den spontanen Wehenbeginn abzuwarten, solange es mir und meinem Baby gut geht.
- Ich weiss, wann die Klinik mich sehen möchte, wenn die Wehen beginnen oder die Fruchtblase springt.
- Wenn eine Einleitung vorgeschlagen wird: Ich möchte wissen warum, mit welcher Methode und welche Alternativen es gibt.
Unter der Geburt
- Ich möchte mich frei bewegen und Positionen wechseln können.
- Ich möchte wissen, wie die Herztöne überwacht werden, und frage nach einer Überwachung, die Bewegung erlaubt.
- Ruhe, gedämpftes Licht, wenige Wechsel im Team, wenn möglich.
- Schmerzmittel: meine Wünsche (zum Beispiel erst Wasser, Wärme, Atmung; PDA offen besprechen).
- Bevor etwas gemacht wird, möchte ich gefragt werden, ausser im Notfall.
Falls es doch ein Kaiserschnitt wird
- Meine Begleitperson darf bei mir bleiben.
- Ich wünsche mir Haut-an-Haut-Kontakt mit meinem Baby so früh wie möglich, wenn es uns beiden gut geht.
- Mein Baby bleibt bei mir oder bei meiner Begleitperson.
- Ich möchte nach der Geburt in Ruhe erklärt bekommen, warum es so gekommen ist.
Nach der Geburt
- Erstes Stillen oder Bonding ohne Eile.
- Ein Nachgespräch mit der Hebamme oder Ärztin, die dabei war.

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